Rechtsanwalt | Counsel | Parlamentarischer Staatssekretär a. D., Berlin

Florian Pronold

Florian Pronold gehörte fast zwanzig Jahre dem Deutschen Bundestag an und war acht Jahre Parlamentarischer Staatssekretär in den für Bauen und Umwelt zuständigen Bundesministerien. Von 2023 bis 2026 war er Geschäftsführer des Instituts Bauen und Umwelt (IBU) e.V. Er ist seit 2002 als Rechtsanwalt zugelassen und seit 2026 als Counsel für die Sozietät FRANSSEN NUSSER tätig.

Über Florian Pronold

Die Beratungsschwerpunkte von Florian Pronold liegen im nachhaltigen Bauen, in der Stadtentwicklung und im Bereich Green Claims und Nachhaltigkeitskommunikation sowie in der Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz. Er berät Unternehmen und Verbände bei regulatorischen und strategischen Fragestellungen an der Schnittstelle von Recht, Politik und Wirtschaft.

Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in Parlament, Bundesministerien und Verbandsmanagement verfügt Florian Pronold über umfassende Erfahrung mit politischen, regulatorischen und administrativen Entscheidungsprozessen, die er in die juristische Beratung und Begleitung komplexer Mandate einbringt.

Werdegang und Beratungsspektrum

Florian Pronold absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann und studierte anschließend Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg. Seit 2002 ist er als Rechtsanwalt zugelassen.

Von 2002 bis 2021 gehörte er dem Deutschen Bundestag an. Dort war er unter anderem stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und zuständig für die Themen Bau, Stadtentwicklung, Verkehr und Forschung.

Von 2013 bis 2018 war Florian Pronold Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt und Bauen. Dort verantwortete er insbesondere die Bereiche Bauen und Stadtentwicklung sowie Wasser-, Recycling- und Kreislaufwirtschaft. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf der Weiterentwicklung eines nachhaltigen und ressourcenschonenden Bauens. In dieser Zeit begleitete er zentrale Vorhaben der Bau- und Stadtentwicklungspolitik. Dazu gehörten die Einführung des „Urbanen Gebiets“ als neue Gebietskategorie in der Baunutzungsverordnung und die damit verbundene Weiterentwicklung des Zusammenspiels von Bauplanungsrecht und Immissionsschutzrecht.

Von 2018 bis 2021 war Florian Pronold Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Seine Zuständigkeiten umfassten Nachhaltigkeit und Grundsatzfragen, Immissionsschutz und Chemiepolitik sowie Wasser-, Recycling- und Kreislaufwirtschaft. Zu den von ihm begleiteten Gesetzgebungsvorhaben gehörte insbesondere die 2021 nach langjährigen Verhandlungen verabschiedete Ersatzbaustoffverordnung, mit der erstmals bundeseinheitliche Regelungen für den Einsatz mineralischer Ersatzbaustoffe geschaffen wurden.

Von 2022 bis 2024 war er Vorsitzender des ESG-Beirats des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) e.V. Von 2023 bis 2026 führte er als Geschäftsführer das Institut Bauen und Umwelt (IBU) e.V. und beschäftigte sich dort schwerpunktmäßig mit nachhaltigem Bauen, Umweltproduktdeklarationen (EPDs), der Reform der Bauproduktenverordnung und der Transformation der Bauwirtschaft.

Florian Pronold berät Unternehmen und Verbände zu regulatorischen und strategischen Fragestellungen des nachhaltigen Bauens, der Nachhaltigkeitskommunikation und der Kreislaufwirtschaft. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Fragestellungen, bei denen rechtliche und regulatorische Anforderungen mit politischen, administrativen oder kommunikativen Rahmenbedingungen zusammentreffen.

Tätigkeitsschwerpunkte

Produkte

Kreislaufwirtschaft

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